In-depth: Valorant

Als Kind der 90er bin ich mit Counter-Strike groß geworden. Lange Jahre gab es für mich keinen Shooter, der mit CS mithalten konnte, sei es Halo, Call of Duty oder gar Battlefield. Selbst in der mittlerweile offiziell vierten Ausgabe, Counter-Strike: Global Offensive, zählt das Spiel zu den wichtigsten Stützpfeilern in der Welt des Esports. Mit Valorant jedoch, scheint Riot Games die passende Antwort auf die anhaltende Dominanz des Genreprimus gefunden zu haben.

Valorant verbindet der aus den USA stammende Entwickler zahlreiche bekannte wie erfolgreiche Aspekte aus der Welt von Spielen wie Rainbow Six Siege, Overwatch und auch „Erzfeind“ Counter-Strike. Garniert mit einer ansehnlichen Comic-Optik läuft Valorant zudem auf jedem Toaster, sprich das Game benötigt kaum Ressourcen. Und obwohl mich der Titel durchaus interessierte, flachte mein Interesse wenige Monate nach Release deutlich ab.

Initialzündung VCT Masters Reykjavik

In meiner Position als Esports Redakteur beschäftige ich mich dennoch weiter mit dem Shooter, auch, wenn mein privates Interesse wie beschrieben nachließ. Nun aber, passend zum Ende der Gruppenphase der VCT Masters in Reykjavik hat mich Valorant erneut in seinen Bann geschlagen.

Vergleichbar mit einem Lichtschalter hat es in meinem Kopf plötzlich „klick“ gemacht und mein Interesse neu entfacht. Im Gegensatz zum Launch plane ich, mich tiefergehend mit der Thematik und dem Ökosystem Valorants auseinandersetzen. Welche Teams gelten als Dauerbrenner und warum? Welche Karten sind die beliebtesten und wie unterscheiden sie sich voneinander. Alles Fragen, denen ich im Zuge meiner Tätigkeit als Journalist nachgehen möchte.

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